- Radwegebau: hier gibt es im Kreis Ahrweiler noch eine ganze Reihe von Projekten, die jetzt mit Hochdruck vorangetrieben werden müssen. Dies beginnt bei der Ausschilderung, z. B. des Ahrufer-Radwegs, geht über die Entschärfung von Gefahrenstellen z. B. am Rheinradweg in Oberwinter bis zum weiteren Ausbau des Radwegenetzes selbst. Zum Beispiel ein Radweg durch das Vinxbachtal, von Burgbrohl-Weiler bis Niederzissen.
- Mehr Investitionen in den Strassenbau: vom Ausbau der B 266, der Umgehungsstrasse im Brohltal bis hin zu diversen Landesstrassen.Denn in unserer ländlichen Region sind wir überwiegend auf das Auto und vernünftige Straßen angewiesen.
- Innovationen und den Einsatz neuer Technologien. Denn wenn man nicht ständig modernisiert, wird man im Wettbewerb zwangsläufig bald abgehängt. Dies fängt schon in den Schulen an, die mit Computern und Internet-Zugängen ausgestattet werden müssen.
- den Mittelstand und eine Kultur der Selbständigkeit. Denn in den vergangenen Jahren hat die Politik eine Kultur der Unselbständigkeit in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verankert. Bei Problemen, Krisen und Unsicherheiten aller Art rufen viele zuerst nach dem Staat. Und die Politik hat darauf reagiert und staatliche Lösungen für nahezu jedes Problem versprochen. Was natürlich die Eigenverantwortung lähmt und ein pauschales Anspruchsdenken verstärkt. Wir müssen eine Kultur der Selbständigkeit fördern, in der der Einzelne mehr Verantwortung für sich und andere trägt und in der dies nicht als Last, sondern als Chance empfunden wird. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, denn heute und in Zukunft muss sich die Leistungskraft der deutschen Wirtschaft in einer gesteigerten Innovationsfähigkeit erweisen. Entscheidend ist ein gesellschaftliches Klima, das unternehmerische Leistungen anerkennt. Nur wenn junge Menschen das Gefühl haben, dass ihre Leistung und Eigeninitiative als Selbstständige gesellschaftliche Anerkennung findet, sind sie auch motiviert, das Risiko einer Selbständigkeit einzugehen.
- Verbesserte Integration behinderter Kinder in Kindergärten und Schulen. Die Einbindung in die Umgebung vor Ort statt Isolation in Sondereinrichtungen ist der beste und langfristig auch kostengünstigste Weg zur Integration.
- Eine zukunftsweisende Abfallpolitik, d.h. weg mit der gelben Tonne, weniger Trennung der Abfälle und niedrigere Abfallgebühren.
- Kreisweite Wirtschaftsförderung und kreisweite Tourismusförderung: Landrat und CDU-Mehrheit haben es nicht geschafft, die Kommunen unter einen Hut zu bringen: Es gibt immer noch keine kreisweite Wirtschaftsförderungsgeselllschaft; jeder kocht sein eigenes Süppchen. Das gilt genauso für die Tourismus-Werbung. Anstatt "die Gesundheitsregion" endlich als Ganzes zu vermarkten, wird das Geld in aufgeblähten Strukturen ("2 Geschäftsführer sind einer zuviel") verschwendet.
- Die Weiterentwicklung der Wirtschaftsstruktur, denn wir müssen die durch den Bonn-Berlin-Umzug wegfallenden Verwaltungs-Arbeitsplätze durch Arbeitsplätze im Bereich Wissenschaft, Forschung und Technologie ersetzen. Mit dem Innovations- und Gründerzentrum und dem Zentralinstitut der Arzneimittelforschung (FAH) als unmittelbare Nachbarn in Sinzig, der FH in Remagen, dem Technologiepark in Grafschaft verfügen wir über ein hervorragendes Potential, das durch engere Vernetzung erschlossen werden muss.
- Einrichtung einer Schule für Hochbegabte. Denn es sollen nicht nur Leistungsschwache besonders gefördert, sondern auch Leistungsstarke entsprechend gefordert werden.
- Weniger Vorschriften und Bürokratie, Steuern, Gebühren, und Abgaben, d.h.:
Mehr Freiheit und Eigenverantwortung.